Trading Process

Vom Marktkontext zur Execution.

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Struktur vor Execution.

Eine Trade-Idee beginnt mit Kontext und Location – nicht mit einem Signal.

Mein Entscheidungsprozess beginnt mit dem übergeordneten Marktkontext. Ich analysiere, wo sich der Preis innerhalb der laufenden Auktion befindet, welche Locations relevant sind und unter welchen Bedingungen eine Reaktion wahrscheinlich wird.

Erst daraus entsteht eine konkrete Arbeitshypothese. Orderflow und Market Microstructure nutze ich anschließend zur Validierung und für das Timing der Execution.

Strukturierter Ablauf:

Context → Location → Hypothesis → Validation → Risk → Execution → Review

Kein einzelnes Signal entscheidet über einen Trade – entscheidend ist das Zusammenspiel der Informationen.

Selektiv statt permanent aktiv.

Ich handle nicht jede Bewegung. Fehlen Kontext, relevante Location oder klare Invalidierung, gibt es keinen Trade. Selektivität ist Teil meines Risikomanagements.

Orderflow bestätigt, er führt nicht.

DOM, Time & Sales, Delta und Footprint werden erst relevant, wenn bereits eine plausible Trade Idee besteht. Microstructure dient der Validierung nicht der Suche nach beliebigen Entries.

Mein Entscheidungsprozess

Vom Kontext zur Execution.

1️⃣ CONTEXT

Zuerst verstehen, welchen Markt ich vor mir habe.

🔹 Auction Structure & Value Migration einordnen

🔹 Overnight- und Prior-Day-Struktur analysieren

🔹 Volatilität, News und übergeordnetes Umfeld bewerten

Marktregime definieren

2️⃣ LOCATION

Nicht jede Preiszone besitzt dieselbe Relevanz..

🔹 Value Areas, POC, HVN & LVN

🔹 Previous / Overnight High & Low

🔹 Liquidity Pools, Excess & strukturelle Extrempunkte

 

Relevante Handelszonen definieren

3️⃣ HYPOTHESIS

Was müsste an dieser Location passieren?

 

🔹 Erwartete Marktreaktion formulieren

🔹 Acceptance oder Rejection definieren

🔹 Gegenhypothese und Invalidierung festlegen

 

Szenario statt Vorhersage

4️⃣ VALIDATION

🔹DOM & Market-by-Order


🔹Time & Sales, Delta & Footprint


🔹 Absorption, Aggression und Liquidity Consumption beurteilen

→ Microstructure bestätigt oder invalidiert

5️⃣ RISK & EXECUTION

Risiko wird vor dem Entry definiert.

🔹 Strukturelle Invalidierung bestimmen

🔹 Positionsgröße und maximales Risiko festlegen

🔹 Entry und Trade Management an Marktstruktur koppeln

Erst jetzt wird Kapital eingesetzt

6️⃣ REVIEW

Jeder Trade erzeugt neue Information.

🔹 Entscheidung unabhängig vom P&L bewerten

🔹 MAE, MFE, Execution & Management analysieren

🔹 Wiederkehrende Fehler und Bedingungen quantifizieren

Erkenntnisse zurück in Research & Prozess

CONTEXT

01

Context & Location

Zuerst verstehen, welchen Markt ich vor mir habe.

Mein Ausgangspunkt ist nicht die Suche nach einem Entry, sondern die Einordnung der laufenden Auktion

✓ Auction Structure & Value Migration
✓ Previous Day & Overnight Structure
✓ VAH, VAL, POC, HVN & LVN
✓ Liquidity & strukturelle Extrempunkte
✓ Opening Location & Initial Balance
✓ Volatilität & relevante Marktbedingungen

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02

Location

Relevanz entsteht durch Location.

Preis allein besitzt keine ausreichende Aussagekraft. Entscheidend ist, wo der Markt handelt und in welchem Verhältnis dieser Bereich zur übergeordneten Auction Structure steht.

Ich bewerte, wo zuvor Akzeptanz oder Ablehnung stattgefunden hat, wie sich Value gegenüber vorherigen Sessions entwickelt und welche strukturellen Bereiche für die aktuelle Auktion relevant sind.

Erst an einer relevanten Location wird die niedrigere Zeitebene interessant.

Location schlägt Signal.

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03

Hypothese

Eine Trade-Idee beginnt als Arbeitshypothese.

Bevor ich eine Position eröffne, definiere ich, welche Marktreaktion ich an der relevanten Location erwarte und welches Verhalten dieser Annahme widersprechen würde.

Die Hypothese beschreibt kein Kursziel und keine Vorhersage. Sie definiert ein Wenn–Dann-Szenario, das vom Markt bestätigt, verändert oder invalidiert werden kann.

Szenario statt Vorhersage.

04

Validation

Eine Hypothese ist erst relevant, wenn der Markt sie bestätigt.

Eine Hypothese wird erst handelbar, wenn der Markt sie bestätigt.

Validation statt Prediction.

✓ Acceptance & Rejection
✓ Aggressive vs. passive Orderaktivität
✓ Delta & Footprint
✓ DOM & Market-by-Order
✓ Time & Sales
✓ Absorption & Liquidity Consumption

Diese Informationen nutze ich nicht isoliert als Entry-Signale. Sie beantworten eine konkrete Frage:

Verhält sich der Markt an meiner Location so, wie es meine Hypothese erwarten lässt?

Orderflow bestätigt – er führt nicht.

05

Risk & Execution

Risiko wird definiert,
bevor Kapital eingesetzt wird.

Risk Definition


 Bevor eine Position eröffnet wird, steht fest, wo die Trade-Idee strukturell invalidiert ist und welches Risiko ich dafür akzeptiere.

Der Stop orientiert sich nicht daran, wie viel ich verlieren möchte, sondern daran, ab welchem Punkt meine Hypothese objektiv nicht mehr gültig ist.

Kein definiertes Risiko → kein Trade.

Execution



Execution ist der letzte Schritt der Entscheidung – nicht der erste.

Kontext und Location definieren die Opportunity. Hypothese und Validation bestimmen, ob sie handelbar wird. Erst danach wird Kapital eingesetzt.

Invalidation | Position Sizing | Entry | Trade Management


Kapitalschutz hat Vorrang vor Gewinnerzielung.

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06

Review

Der Trade ist beendet. Die Analyse beginnt.

Decision Quality

Ein Gewinn beweist nicht, dass die Entscheidung gut war. Ein Verlust beweist nicht, dass sie schlecht war.

Ich bewerte deshalb jeden Trade unabhängig vom finanziellen Ergebnis danach, ob Kontext, Location, Hypothese, Validation, Risiko und Execution meinem definierten Prozess entsprochen haben.

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Performance wird gemessen – nicht gefühlt.


✓ Regelkonformität & Prozessqualität
✓ MAE & MFE
✓ Entry-, Exit- & Managementqualität
✓ Marktbedingungen & Volatilität
✓ Fehler und Abweichungen
✓ Wiederkehrende Muster & Bedingungen

Die Erkenntnisse fließen zurück in meine statistischen Auswertungen und meinen Entscheidungsprozess.

Review → Daten → Erkenntnis → Anpassung

Nicht der einzelne Trade wird optimiert. Der Prozess wird optimiert.

Stillstand ist Regression.

Trading ist ein permanenter Entwicklungsprozess.


Mein Ansatz ist nicht statisch. Marktbedingungen verändern sich, Volatilität verändert sich und auch die Qualität einzelner Informationen kann sich über Zeit verändern.

Deshalb überprüfe ich meine Entscheidungen kontinuierlich anhand realer Daten.

✓ Statistische Auswertung meiner Trades
✓ Analyse wiederkehrender Marktbedingungen
✓ Fehler- und Abweichungsanalyse
✓ Überprüfung von Setups und Variablen
✓ Anpassung nur bei ausreichender Datenbasis

Nicht jeder Verlust verlangt eine Veränderung. Nicht jeder Gewinn bestätigt einen Edge.

+

++

+++

DATA

Messen statt vermuten.

REVIEW

Muster erkennen statt Einzeltrades bewerten.

REFINE

Den Prozess verbessern, ohne ihn ständig neu zu erfinden.
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Mein Anspruch

Professionalität zeigt sich nicht im Ergebnis eines Trades.
Sondern in der Qualität jeder einzelnen Entscheidung.

Mein Ziel ist nicht, den Markt vorherzusagen. Mein Ziel ist, unter Unsicherheit wiederholt rationale Entscheidungen mit positivem Erwartungswert zu treffen.

Kontext. Location. Hypothese. Validation. Risiko. Execution. Review.

Der Prozess ist kontrollierbar. Das Ergebnis des einzelnen Trades nicht.

Research. Structure. Execution.

Tradingchancen planbar und
wiederholbar machen

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